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Radio Colonia: Intervista a Roberto Benigni

Roberto Benigni e “TuttoDante” arrivano in Germania: una rilettura appassionata, emozionante e divertente del capolavoro immortale di Dante Alighieri, la “Divina Commedia”.

Non è stato Benigni a scoprire Dante ma Dante a scoprire Benigni: esordisce così, nell’intervista a Radio Colonia, il comico noto ormai in tutto il mondo grazie all’Oscar vinto dieci anni fa per il film “La vita è bella”, che lo vede regista e protagonista. Ma il successo del film da oscar non è nulla in confronto all’entusiasmo con cui, dall’estate 2006, i teatri, le piazze e gli stadi italiani hanno accolto “TuttoDante”, un viaggio appassionante e poetico nella “Divina Commedia” di Dante Alighieri. Ora, la decisione di Benigni di portare la poesia del suo corregionale anche al di là delle Alpi: un modo, assicura il comico, per abbracciare tutti gli italiani sparsi per il mondo. Ma sul palco, accanto alle storie e ai personaggi danteschi, non manca l’attualità.

AUDIO dell’intervista per “Al dente”:

Ascolta il saluto di Benigni ad “Al dente” (0’16)

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Ascolta l’intervista a Roberto Benigni a cura di Paola Fabbri (5’28)

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Tournée Tedesca di TuttoDante:
16 Aprile 2009 – Monaco di Baviera – Munchen Philharmonie Gasteig
20 Aprile 2009 – Colonia – Musical Dome
21 Aprile 2009 – Francoforte – Alte Oper
24 Aprile 2009 – Duisburg – Theater Am Marientor
23 Aprile 2009 – Baden Baden – Festspielhaus
26 Aprile 2009 – Stoccarda – Liederhalle

“Wenn es um Liebe geht, wird alles groß” – Intervista in Tedesco a Roberto Benigni

In Italien haben mehr als eine Million Menschen seine Dante-Show gesehen – Jetzt tourt der Komiker Roberto Benigni durch Europa

[Click here to read the English translation by Google of this interview]

Standard: In einer Zeitung haben Sie gesagt: “Nur Dante kann dieses arme Italien noch retten.” Nun ist Dante seit fast 700 Jahren tot. Wie kann er das?

Benigni: Dante hat seinen Beitrag bereits geleistet. Er hat die schönste Geschichte aller Zeiten geschrieben, Die Göttliche Komödie. Es ist die Schönheit, die unsere Welt retten muss.

Standard: Wie soll das gehen?

Benigni: Italien ist das einzige Land, in dem zuerst die Kultur entstand und dann die Nation. Dante hat ihre Entstehung vorausgesehen, er hat die Kämpfe beschrieben – Intrigen, Grausamkeiten, Korruption -, und er hat gezeigt, dass es Wichtigeres auf der Welt gibt. Daran müssen wir uns halten.

Standard: In Italien lernt man Dante schon in der Schule auswendig. Hat Ihnen das seine Dichtung nicht vergällt?

Benigni: Ich habe der Schule nie erlaubt, meine Bildung zu ruinieren. Ich habe immer das gelesen, was mir gefiel. Die Lehrer machen ihre Arbeit, sie lehren die Regeln. Poesie kann man nicht unterrichten. Man spürt sie oder nicht. Meine Begeisterung für Dante wurde entfacht, als ich ihn mit 13 Jahren unter der Bettdecke las.

Standard: In dem Alter gehen Buben mit Erotikheften ins Bett …

Benigni: … die habe ich auch gelesen. Ich habe mir gerne den Playboy angesehen. Die Frauen darauf waren so schön und unerreichbar wie die Divina Commedia.

Standard: Ich nehme an, Ihre Lieblingsgeschichte bei Dante ist jene zwischen Paolo und Francesca. Da geht es auch um Sex.

Benigni: Nein, jene zwischen Dante und Beatrice. Sie hat unsere Einstellung zur Liebe verändert. Was wir heute darunter verstehen, steht in dieser Geschichte. Es gibt keine Frau, die von einem Mann mehr begehrt und umworben wurde. Der Eros war nach dieser Geschichte ein anderer. Dante spart keinen Teil der Liebe aus, auch nicht die abgründigen Seiten. Nicht wir lesen Dante, Dante liest uns! Ich denke mir immer, Himmel, Arsch und Zwirn, das bin ja ich.

Standard: Nicht Shakespeare hat die Psychologie in die Literatur gebracht, sondern Dante?

Benigni: Ja, auch noch viele Jahrhunderte früher. Er hat unsere Liebe seziert.

Standard: Sie sind nicht nur von Poesie, sondern auch von Politik besessen. In Ihrem Dante-Programm kommt Berlusconi ausführlich vor. Was haben die beiden miteinander zu tun?

Benigni: Dante war der Erste, der Zeitgenossen mit antiken Figuren zusammenspannte. Seine Zeitgenossen sprachen mit Moses oder Cleopatra. Berlusconi gehört in diesen Kreis der Wollüstigen, Maßlosen, Lügner, Machtbesessenen und Habgierigen. Eigentlich sollte man für ihn einen eigenen Teil der Hölle reservieren. Ich mag Berlusconi aber mindestens genauso, wie ich Dante mag. Was sollte ich ohne ihn machen? Es ist wunderbar, dass er wieder an der Macht ist. Komiker hätten sonst nichts zu tun.

Standard: Berlusconi beschrieb Obama als “jung, schön und braun gebrannt” . Macht Ihnen der Regierungschef als Komiker Konkurrenz?

Benigni: Ja, Berlusconi ist ein Allrounder, er erzählt Witze, macht Politik und ist ein Sexsymbol. Er ist eine Mischung aus Sharon Stone, Charles de Gaulle und Alberto Sordi. Aber er ist ein freier Mann, also darf er das auch alles machen.

Standard: Machen Sie sich Sorgen um die Freiheit in Italien?

Benigni: Nein, überhaupt nicht. Ich kann alles sagen, was ich will. Ich kann in diesem Interview ohne Probleme über Berlusconi reden.

Standard: Wegen Interviews mit Ihnen haben Menschen schon ihren Job verloren.
Benigni: Diesmal wird das nicht passieren.

Standard: Schmerzt Sie Italiens schlechter Ruf im Ausland?

Benigni: Es gibt Höhe- und Tiefpunkte in der Geschichte eines Landes. Sie werden sehen, bald werden die Italiener in Schönheit wiederauferstehen. Krisen sind Zeiten, in denen man zum Nachdenken kommt. Um ins Paradies zu gelangen, muss man erst einmal durch die Hölle. Wenn wir Berlusconi überleben, überleben wir alles.

Standard: Warum sprechen alle ständig über Berlusconi? Geben die anderen Politiker nichts her?

Benigni: Es gibt keine andere Persönlichkeit in Italien, die ähnlich stark polarisiert wie er.

Standard: Prodi, Veltroni, jetzt Dario Franceschini?

Benigni: Prodi, D’Alema und Veltroni waren charismatische Figuren. Vielleicht leitet Franceschini eine Renaissance der Linken ein. Ich hatte vor, ein Stück über die Linke zu schreiben. Aber immer, wenn ich mich hinsetze, ist bereits ein neuer Parteichef an der Macht.

Standard: In den Siebzigern spielten Sie im Film “Berlinguer, ti voglio bene” von Bertolucci. Enrico Berlinguer war Kommunistenchef. Waren Sie ein Sympathisant?

Benigni: Meine Eltern waren arme Bauern. In der Toskana, wo ich aufgewachsen bin, gibt es eine lange linke Tradition, vor allem unter der Landbevölkerung. Das war eine sehr romantische Angelegenheit: Man schimpfte, man diskutierte und man träumte den Traum der Gleichheit. Diese Gedankenwelt ist mir immer noch sehr nahe. Ich war nie Mitglied einer Partei, aber ich habe immer gewusst, dass ich aufseiten der Meinen stehe.

Standard: Wollten Sie jemals weg aus Italien?

Benigni: Nie. Ich liebe es zu reisen. Aber auch wenn ich ins Ausland fahre, treffe ich immer Italiener. Meine Wurzeln sind tief.

Standard: Ich habe gelesen, dass Sie als Jugendlicher Priester werden wollten.

Benigni: Mit zehn ging ich für einige Monate im Priesterseminar zur Schule. Dann gab es eine Überschwemmung und ich bin patschnass nach Hause zurück. Das war’s dann mit meiner Priesterkarriere. Ehrlich gesagt, ich wollte nie ernsthaft Priester werden, auch wenn ich mich gerne mit theologischen Fragen auseinandersetze.

Standard: Ihr Verhältnis zur katholischen Kirche ist konfliktbeladen. Als Sie sich Anfang der Achtzigerjahre beim Festival in Sanremo über den Papst lustig machten, wurden Sie zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Benigni: Nein, nur zu einem Jahr. Aber das Ganze war ein Scherz. Ich habe Johannes Paul II. durch den Kakao gezogen. Man machte mir den Prozess wegen Beleidigung der Religion und Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhaupts. Dabei war Johannes Paul II. mein absoluter Lieblingspapst. Ich habe ihn auch kennengelernt.

Standard: Wie kam es dazu?

Benigni: Als ich Das Leben ist schön machte, wurde ich angerufen und gebeten, den Film dem Papst vorzuführen. Also bin ich in den Vatikan und habe mir in einem privaten Vorführraum mit dem Papst den Film angesehen. Wir verbrachten einen ganzen Tag zusammen. Es war einer der schönsten Tage meines Lebens. Wir schrieben uns dann Briefe. Er wollte mich wiedersehen und bat mich, für ihn privat Dante zu rezitieren. Aber leider wurde er krank und es kam zu keinem zweiten Treffen. Ich habe ihn geliebt.

Standard: Welche Rolle spielt die Kirche in Ihrem Leben?

Benigni: Eine große. Ich bin mit ihr aufgewachsen. Meine Eltern erzählten uns als Kinder Geschichten aus der Bibel. Wir besitzen die schönste Religion der Welt.

Standard: Aber Sie kritisieren die Kirche auch scharf.

Benigni: Es gibt nichts Gesünderes als Kritik. Der Zweifel ist Teil des Glaubens. Aber nicht der Glauben beruhigt uns, sondern die Liebe.

Standard: Als Sie in diesem Jahr beim Festival in Sanremo auftraten, lasen Sie einen Brief von Oscar Wilde an seinen Geliebten vor. War das eine Kritik am Umgang der Kirche mit Homosexualität?

Benigni: In Sanremo gab es eine riesige Diskussion rund um ein Lied, das vermeintlich gegen Schwule gerichtet war. Darauf wollte ich reagieren. Homosexuelle sind Menschen, die sich lieben. Wenn es um Liebe geht, wird alles groß und die Mittelmäßigkeit hat ein Ende. Also las ich einen Liebesbrief vor. Ich habe aus der ganzen Welt positive Reaktionen erhalten.

Standard: Sind Sie auch mit deutschsprachiger Literatur vertraut?

Benigni: Die gehört zu den schönsten der Welt. In meinem Film Der himmlische Teufel wird viel Lessing und Klopstock rezitiert. Und ich liebe Angelus Silesius. Bereits der Name ist ein Gedicht. “Die Rose ist ohne Warum. Sie bluhet, weil sie bluhet.” Ich habe mir das sogar auf Deutsch gemerkt.

Standard: Hierzulande gehören Dante, Shakespeare oder Goethe zur Hochkultur – ein Best-of-Programm vor 5000 Zuschauern würden viele unpassend finden.

Benigni: Warum? Es gibt nichts Populäreres als die Literatur. Dante hat Die Göttliche Komödie für das Volk geschrieben. Mein Vater kann weder schreiben noch lesen, aber er kann mehrere Gesänge auswendig. Genau das wollte Dante, er schrieb nicht auf Latein, sondern im damaligen Italienisch. Seitdem ich mit meinem Programm durch die Lande toure, stiegen die Verkaufszahlen der Divina Commedia ums Vielfache. Gibt es was Schöneres?

(Stephan Hilpold, ALBUM – DER STANDARD/Printausgabe, 11./12.04.2009)

Hinweis:
Roberto Benigni gastiert mit seinem Programm “TuttoDante” am 16. April in München, am 20. April in Köln und am 21. April in Frankfurt.

TuttoDante e Benigni arrivano in Germania

Jetzt ist Roberto Benigni zum ersten Mal in einer deutschen Talksendung zu Gast und spricht bei “Beckmann” über Humor und dessen Grenzen, seine Passion für deutsche Kultur sowie über sein neues Bühnenprogramm “TuttoDante”.

Roberto Benigni, ospite del talk-show Tedesco “Beckmann”, parla di umorismo e comicità, della sua passione per la cultura tedesca, e del suo nuovo show “TuttoDante”.

Ieri in tarda serata Roberto Benigni è stato ospite di Beckmann, famoso talk-show Tedesco, per presentare il suo Tour TuttoDante in Germania, da sempre terra accogliente per tanti connazionali e con un forte legame diretto con l’Italia.

In Germania la prima tappa di TuttoDante sarà Monaco Di Baviera giovedì 16 aprile presso il Gasteig, Philharmonie in Rosenheimerstr 5. Lo spettacolo è in cartellone anche il 20 aprile a Colonia, il 21 a Francoforte, il 23 a Baden Baden, il 24 a Duisburg, il 26 a Stoccarda.

Roberto Benigni ha inondato con il suo entusiasmo lo studio televisivo dell’emittente tedesca Ard. Il conduttore televisivo Beckmann ha sollecitato Benigni anche sul premier italiano Silvio Berlusconi: «Ho promesso di non parlare più di lui in Italia. Certo ora siamo in Germania, quindi si può – ha ironizzato – Io amo l’Italia…l’Italia ama Berlusconi… Che dire, ha dato molto materiale ai noi comici».
Inoltre Roberto Benigni si è prestato a declamare una famosa poesia scritta da Heinrich Heine, “Die Lorelei“. Benigni sorridendo ha citato Balzac: “Si può scherzare su tutto ma non sulla poesia“, e poi ha letto il testo in tedesco, senza fare riferimento alle regole di pronuncia.
Il dantista più celebre d’Italia si è prestato alla prova di recitazione in lingua straniera davanti a Marcel Rein-Ranicki, severissimo critico letterario, sorpreso di fronte agli abbracci e alle pacche cordiali del comico italiano.

E’ possibile vedere il video della puntata di Beckmann cliccando sull’immagine qui sotto:

Alla fine della puntata Reinhold Beckmann ha chiesto a Roberto Benigni di pronunciare alcune parole sul terremoto che ha colpito l’Abruzzo :

«Ne ho parlato questa mattina ed è terribile, è una vera tragedia.
Mi viene in mente una bella frase di Goethe che dice “L’incendio di una fattoria è una tragedia, la rovina di uno stato soltanto una frase”. Quando siamo colpiti nei nostri affetti più piccoli, nelle nostre piccole cose, la tragedia è ancora più grande. Ti ringrazio di avermi fatto questa domanda, per manifestare agli Italiani la mia vicinanza.
Voglio dedicare tutto il Tour che faccio in Germania, che è pieno di Italiani, alle persone che hanno subito perdite nel terremoto, sia nelle case che negli affetti più cari.
L’Italia è un popolo che sa reagire, e, quando c’è qualcuno che è insieme a te, si può affrontare il mondo, qualsiasi tragedia, se non ti senti solo, se c’è qualcuno che ti ama, si può portare il peso del mondo sulle spalle..»
Roberto Benigni, 6 aprile 2009.

Trionfo per la prima francese di TuttoDante

Tutto esaurito e applausi alla prima francese di “TuttoDante”
Prossime tappe: Belgio e Germania, prima del salto negli Usa

PARIGI – Benigni ha sopreso ancora. A coloro, la maggioranza, italiani, che aspettavano un tuttobenigni a ruota libera, ha invece porto un “TuttoDante”, una vera serata sulla Divina Commedia e sul suo divino autore. Poco Berlusconi, poca situazione politica italiana, molta poesia.

E alla prima, ieri sera al Gran Rex (una delle più belle sale parigine, già teatro, oggi il cinema più grande d’Europa, quasi tremila posti), davanti a un pubblico molto attento – nelle prime file un piccolo “parterre de rois” con Renzo Piano, Giuseppe Bertolucci, Jane Birkin, Carole Bouquet, la moglie Nicoletta Braschi con mamma, tra gli altri – si è scaraventato sul palco accompagnato da una musica circense, poi è uscito di scena, è rientrato, ha detto che voleva abbracciare tutti uno a uno, e ha iniziato a parlare di poesia che avvicina a Dio.

“Perché Dio? Sono andato troppo in alto. E allora scendiamo in basso: Berlusconi” ed è venuto giù il teatro. Soprattutto perché i sottotitoli (annunciati) non c’erano e il suo francese è davvero esilarante: “Quando dico Berlusconi in Italia tutti ridono. E allora mi sono detto, vado all’estero e chissà se ridono. Non sono più in Italia, ho voglia di dire quello che mi pare, tanto poi posso dire che c’è stato un malinteso, che sono stato frainteso”. Si rivolge alla Madonna: “Maria aiutami tu. Come? Neanche tu capisci il mio francese?”. Cerca di spiegare la situazione politica italiana. “In Sardegna ci sono state le elezioni e ha vinto lui. Ma in realtà è interessato alla Corsica. È convinto che lì siano le sue radici come Napoleone, che pare avesse un figlio che si chiamava Piernapoleone”. Ma nel Quinto Canto dell’Inferno Dante è nel girone dei lussuriosi. “L’amore, la lussuria. Berlusconi è stato fotografato in Sardegna con cinque donne sulle ginocchia, Viagra ortopedico”. E ancora: “Berlusconi ha vinto due volte: la prima ha detto che a sinistra erano tutti gay; la seconda ha tolto il bollo dell’auto e quello del motorino e la tassa sulla prima casa e ha vinto un’altra volta”.

I francesi ridono, come chi pensi l’abbia sparata grossa. Benigni racconta delle intercettazioni telefoniche con la celebre storia delle attricette da sistemare. E inizia una tirata piena di “gros mots” che in Italia sono espressioni correnti, qui molto meno. Ma il pubblico ride. Non parla del presidente francese e di sua moglie italiana. Se la prende piuttosto con il nostro re (che ha una nuora francese) “che un giorno è atterrato e ha chiesto una prostituta a buon mercato. Va bene la prostituta, ma ci pensate che avremmo un re che la vuole a buon mercato”.

Da questo momento in poi l’attualità finisce e inizia Dante. Benigni parla del Medioevo e del Rinascimento italiano, racconta di Firenze che al tempo di Dante era una città corrotta e perduta, cita Gerard de Nerval “che ha provato a rifare la Vita Nova”, Stendhal “che voleva essere italiano e che ha inventato la celebre sindrome”, Voltaire “che detestava Dante che ne ha parlato talmente male che lo ha reso celebre in tutta Europa”. Quando ha letto il Quinto Canto, il frastuono, il berciare, le risate, si sono mutati in silenzio. Infranto da caldissimi applausi finali. Il tour mondiale continuerà per tutto il 2009 dall’Europa agli Usa per finire in Argentina.
(di LAURA PUTTI, La Repubblica)

TuttoDante di Benigni riparte dall’estero

(ANSA) – Dopo la rapida apparizione all’ultimo Festival della canzone italiana di Sanremo, Roberto Benigni è ripartito per il suo tour mondiale.
Il TuttoDante è atteso venerdì e sabato prossimi a Parigi, per poi spostarsi l’11 marzo a Bruxelles.
Lo spettacolo in base al calendario pubblicato sul sito ufficiale partirà quindi alla volta di Londra (5 aprile) per fare successivamente varie tappe in Germania, dall’8 al 25 aprile. Tra le molte città che verranno toccate dalla tournée figurano Stoccarda, Monaco, Colonia e Francoforte. L’attore toscano premio Oscar sarà in scena per circa un’ora e trenta, nel suo ‘one man show’, passando da temi di attualità ad un viaggio appassionante e poetico nella Divina Commedia.
TuttoDante è stato rappresentato nelle piazze, nei palasport e negli stadi italiani per un totale di 130 repliche con un’affluenza di pubblico attorno al milione di spettatori. A questi vanno aggiunti gli oltre dieci milioni di telespettatori che hanno seguito lo spettacolo televisivo ‘Il V dell´Inferno’ trasmesso da Rai uno il 29 novembre 2007 con replica su Rai International nei giorni successivi.

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